Hart am Wind. Der Wochenendbericht.

Veröffentlicht am

Was für ein Wochenende. Eigentlich hätte alles ganz gemütlich werden können, beim Workshop in Laage, wären da nicht die zwei Konzerte in Wismar gewesen, die es noch zu spielen galt. Und so pendelten wir das Wochenende immer hin und her. Bilanz des Workshops: Viel gelernt, wenig geschlafen, ein Live-Video produziert und vor allem: Lob von Tim Neuhaus (>>ziemlich nice<<) eingesackt.  Soweit alles spitze. Am Samstag geht es dann das erstemal gen Wismar. Schön bei Gewitter, Sturm und Regen spielen, schön. Nachdem Arne vor und während des Konzerts drei Saiten reißen ist klar: die Zeichen stehen heute auf Sturm. Mitten in einem neuen Song hört dann auch noch Hannes auf zu spielen. Beim Blick zur Bühnenseite wird und das berühmte Timeout Handzeichen gegeben. Wegen einiger starker Windböen ist ein Werbebanner aus der Verankerung gerissen und fällt vom Bühnendach. Das Konzert wird auf unbestimmte Zeit unterbrochen. Der Clou erwartet uns hinter der Bühne. Ein dreiköpfiges, fünfzehnjähriges Kamerateam kommt auf uns zu und bittet um ein Interview. Um uns die Zeit zu vertreiben sagen wir zu. Erste und letzte Frage: >>Habt ihr schon zu DDR-Zeiten Musik gemacht?<< Leider lassen wir die Steilvorlage für ein Nonsens-Interview ungenutzt und geben ihnen zu verstehen, dass ich als ältestes Posterchen gerade mal sechs Lenze auf dem Katzenbuckel hatte ,als diese komische innerdeutsche Wand wieder kaputtgehauen wurde. >>Aber das ist das Thema unseres Projekts…<< Naja. Inoffiziell sind wir dann jetzt wohl die jüngste Ostrock-Band der Welt, oder zumindest der neuen Bundesländer. Nach einem weiteren Workshoptag geht’s für Arne und mich dann nochmal nach Wismar um das Wochenende mit einem Unplugged Gig im Café Glücklich zu beschließen. Nettes Publikum, gute Stimmung und auch Arne und ich sind für dieses Wochenende noch ziemlich gut in Schuss. Wieder zu Hause und damit irgendwie auch wieder in der Realität angekommen, muss dann erstmal der Blöde-Sprüche-Generator heruntergefahren werden. Gleichzeitig hochgefahren wird aber auch die Nervosität, denn wie heißt die nächste Haltestelle? Release-Party.

euer Poster

PS: Ein Video des Café Glücklich Auftritts findet ihr weiter unten. Eine Foto-Galerie findet ihr bei Facebook unter folgendem Link:  http://on.fb.me/jU2dCw

Dank geht dabei an Stephan Buske für das filmen und fotografieren unserer vom Leben gezeichneten Gesichter.

Advertisements

Über mtkp

Band aus Rostock

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: