Von Zusatzkilometern und Schattenspielen. Der Konzertbericht zum Freitag.

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19:00 Uhr Wismar: Herrlicher Sonnenschein, als eure Sunnyboys von MTKP die Bühne betreten und in einer halben Stunde das Publikum und sich selbst mit Musik beglücken. Zuvor ein kleiner Snack in unserem eigenen Backstage Raum, dann ein lustiges Fernsehinterview. Ich nehm’s vorweg, es hat natürlich eine Band aus der zweiten Hälfte gewonnen. Das geilste kommt aber erst nach dem Konzert. Rhythmisches Klatschen und Anfeuerungsrufe lassen ein Sportereignis erahnen. Etwas in der Art bekam man auch zu Gesicht. Im zweiten Stock eines Gebäudes, das sich direkt am Campus befindet,  ist ein Mann gerade dabei eine Frau von hinten zu … liebkosen. Und das alles nur von Milchglas verschleiert. Ein Schattenspiel der Superlative. Wismar weiß noch wie man richtig feiert. Danach geht’s ab nach Rostock für Gig Nummer zwei. Zumindest für ein Fahrzeug. Ich, der mit der undankbaren Aufgabe des Equipment-Transports betraut ist, schrecke nämlich erst wieder aus dem Tiefschlaf hoch, als ich die Abfahrt Schwerin sehe. Es geht doch nichts über einen schönen und schön unnötigen Roadtrip zwischen zwei Konzerten.

00:30 Uhr Rostock: Mit 8.000 Mini-Snickers, die wir in Clowns-Hosentaschen aus Wismar schmuggelten, gestärkt geht’s in Runde zwei. Und was soll ich sagen, ein absolut volles Vorschiff, ein (zumindest ab der Mitte des Raums) guter Sound und 60 Minuten lang einer der bisher besten Auftritte.

06:00 Uhr Körbchen: Auch die letzte Katze rollt sich zum schlafen zusammen und noch lange hört man ein zufriedenes schnurren.

Rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr,

Poster

PS: Danke vor allem an das tolle Team des Kabelsalats für die gute Organisation, das Essen und den Sound. Und an alle die sowohl in Wismar als auch in Rostock mit dabei waren.

PSPS: Auf dem Weg nach Rostock erreicht uns eine SMS aus Wismar.

„Sie gehen in Runde Zwei!!!“

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Band aus Rostock

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