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„Positiver Stress erhöht die Aufmerksamkeit und fördert die maximale Leistungsfähigkeit des Körpers, ohne ihm zu schaden. Im Gegensatz zum Disstress wirkt sich Eustress auch bei häufigem, langfristigem Auftreten positiv auf die psychische oder physische Funktionsfähigkeit eines Organismus aus. Eustress tritt beispielsweise auf, wenn ein Mensch zu bestimmten Leistungen motiviert ist oder Glücksmomente empfindet.“

Danke Wikipedia für die Beschreibung meiner Gefühlslage der letzten Woche. Da noch andere Konzerte anstanden die geprobt werden wollten, konnten wir erst letzten Montag anfangen das zu üben, was letzten Samstag bei Beatlemania im Zwischenbau schon aufgeführt werden sollte. Es folgte eine Probe am Mittwoch, für mich noch eine am Freitag und nochmal eine am Samstag. Der positive Stress wirkte dabei wie stündlich ein Kasten Club Mate. Als Vorsitzender des Vereins Wer-Beatles-Verändert-Gehört-Eingesperrt-Und-Zwar-Ziemlich-Lange-Und-Unter-Menschenunwürdigen-Bedingungen-Zum-Beispiel-In-Guantanamo-Wird-da-Nicht-Jetzt-Was-Frei-? (fragt nicht nach der Adresse der Homepage) musste ich ziemlich über meinen Schatten springen. Schließlich galt es ja, wenigstens ein bisschen MTKP durchschimmern zu lassen. Und so erklangen vorgestern  Tomorrow never knows, Paperback Writer, Taxman und While my guitar gently weeps im frischen Indie-Gewand. Letzterer wurde sogar mit deutschem Text zum besten gegeben. Zum Glück hatten andere Bands sich auch erlaubt die Beatles etwas zu verformen. Das Überraschende: wir wurden nicht gelyncht! Der Plan der Mehrgenerationen-Veranstaltung ging völlig auf und sowohl ältere als auch jüngere Besucher fanden Gefallen an den neuen Versionen. Was dann folgte war ein Finale à la Royal Albert Hall. Zum Endpart von Hey Jude kamen nochmal alle auf die Bühne und sangen die heiligen NaNaNaNannaNaNaaNannaNaNaas. In meinem Kopf waren sie alle da: Paul, Ringo, Eric Clapton, Tom Petty, Dhani Harrison, Bob Dylan, Jeff Lynne und ich glaube auch John und George noch gesehen zu haben, dafür würde ich jetzt aber nicht meine Hand ins Feuer legen. Riesendank an Henryk Janzen und vor allem Gesine Schuer für die Idee und Umsetzung dieser Veranstaltung und an Soundmann Max der aus Kacke Goldbarren machen konnte. Es war mir ein innerer … naja, ihr wisst schon.

Wir sehen uns in 10 Jahren,

Johnster

Auf der Seite des 0381 Magazins findet ihre ein paar Konzertfotos:

http://bit.ly/bgcquP

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Über mtkp

Band aus Rostock

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