„Is’n Traum“

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Am Freitag, den 30.07.10 war es soweit und Minitimer Katzenposter spielten ihr erstes Konzert vor heimischen Publikum im Peter Weiss Haus zu Rostock. Los gings gegen 15 Uhr im Bunker. Sachen packen, Sprüche klopfen, Arne mit seiner Nervosität aufziehen, sich an Hannings Kater, den er vom Champus Campus mitgebracht hatte, erfreuen und Müllis Coolness bewundern. Nebenbei an Holtzer, der in Andalusien „festsaß“ und an André der an der Kasse des Marktkaufs entspannte, denken und sie irgendwie vermissen. Das Aufbauen und der Soundcheck verliefen nur mit einigen Tücken. Die „Beta Boys“ steckten im Stau, und das gleich ganze drei Mal, und mit ihnen fast die gesamte Backline des Abends. Na toll. Zu allem Überfluss hatte der Tonmann nebenbei auch noch private Termine einzuhalten. Komische Vorzeichen. Wir ließen uns nicht (noch mehr) beunruhigen, sondern starteten den Abend mit Gesprächen mit ersten Besuchern, ein zwei kalten Bierchen und einer insgesamt sehr entspannten Atmosphäre in der Doberaner Straße.

Kurz nach 22.30 stieg die Spannung dann ins Unermessliche, die Gitarren wurden nochmal gestimmt, das Publikum bewegte sich plötzlich von draußen nach drinnen, der Saal füllte sich, die Hintergrundmusik ging aus. Und dann gings los. „Wo wir stehen“ als Einstieg in das erste ca. 40 minütige Set der Katzenposter und eine überraschend angenehme Stimmung vor der Bühne. Das klappte doch schonmal ganz gut. Auch der Sound schien unter dem schwierigen Start am  Nachmittag nicht gelitten zu haben. Es klang gut im Saal des PWH. Auf der Bühne verwandelte sich die große Aufregung schnell in größte Freude und gute Laune, das Set funktionierte und schien eine gute Mischung aus tanzbar, schwungvoll, besinnlich und zurückhaltend zu sein. Nach der Hälfte hieß es dann auch schon: „Land unter!“, das volle Bier war umgekippt und bildete eine zärtliche Pfütze um die Füße vom Earner. Na super. Hinzu kam der Angst- und Spaßschweiß der gesamten Truppe, es war in der Tat ein feuchtfröhliches Konzert. Als wir dann zu „Nicht für immer bleiben“ kamen, wurden wir dann endgültig aus den Schlappen gerissen. Der Refrain schien sich bei einigen geneigten Zuhörern eingebrannt zu haben, Gesänge aus dem Zuhörerraum waren eindeutig bis auf die Bühne hin zu Vernehmen. Das war klasse! Am Ende des Konzerts wurden wir dann nochmal mit den „Zugabe“-rufen der Menschen belobt und konnten nach zwei zusätzlichen Songs einen für uns im Großen und Ganzen sehr gelungenen Auftritt freudestrahlend beenden. Hiermit möchten wir uns bei allen bedanken, die uns den Abend so schön gemacht haben, weil sie da waren und uns zuhörten. Danke!

Nach uns spielten Deadstars ein überzeugendes Konzert, das ihre Bühnenerfahrung und ihr musikalisches Können unter Beweis stellte und einen guten Übergang zur Band des Abends herstellte: Beta Test.

In gewohnt guter Manier, bewiesen die Wahlberliner Vielfältigkeit und Musikalität, ließen die Leute tanzen und Olafs Komödien eine Bühne. Es war ein erheiterndes und mitreißendes Showerlebnis!

Ein lautes Danke an alle, die uns diesen schönen Abend bescherten, wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

Setlist

1. Wo wir stehen

2. Das, was man erkennt

3. Keine Zeit mehr zu verlieren

4. Nicht für immer bleiben

5. Meine Träume und ich

6. Cora Mende

7. Irgendwas wird dich zurückholen

8. Alle sind am Leben

Und hier ein paar Impressionen vom Abend:

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Band aus Rostock

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